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ERP im Supply Chain Management: Aufgaben & Vorteile

Aktualisiert: 7. Dez. 2023

Die Supply Chain oder zu Deutsch „Wertschöpfungskette“ betrachtet alle ineinander greifenden Einzelaspekte der Produktionsabläufe eines Unternehmens.


Das Supply Chain Managment hat die Aufgabe, sämtliche Vorgänge von der Herstellung bis zur Vermarktung eines Produktes permanent im Auge zu behalten und sie derart aufeinander zugeschnitten zu optimieren, dass dem Unternehmen die maximale Leistungsfähigkeit ermöglicht wird.


Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Supply Chain Management ist für den reibungslosen Ablauf der Lieferketten eines Unternehmens zuständig.

  • In diesem Zusammenhang gilt es eine große Anzahl von einender abhängiger Daten und Dokumente abteilungsübergreifend zu verwalten und eine entsprechend einheitliche Kommunikation zu gewährleisten.

  • Zudem können viele Vorgänge im gemeinsamen Interesse unter Vernetzung mit Lieferanten und Partnern verwaltet werden.

  • Sie können mit ERP Supply Chain Management Aufgaben optimal in die Unternehmensverwaltung integrieren.

Inhaltsverzeichnis:



Was ist Supply Chain Management eigentlich?


Unter der Bezeichnung „Supply Chain Management“ (kurz SCM) können alle softwaregesteuerten Vorgänge zur Optimierung und Verwaltung von Lieferketten zusammengefasst werden. SCM betrachtet inhaltlich das Zusammenspiel von

  • Logistik,

  • Betriebswirtschaft,

  • Fertigung,

  • und Entwicklung.

Aktuelle Ziele liegen in

  • der strukturellen Anpassung,

  • der Optimierung von Datenaustauschprozessen

  • und einer fortschrittlichen Digitalisierung.

Politische und wirtschaftliche Veränderungen verlangen ein erhöhtes Maß an Flexibilität in der Produktionsplanung. Systemweit müssen Kosten und Nutzen stetig neu ausbalanciert werden. Das Supply Chain Management unterstützt das Streben nach möglichst effizienten Unternehmensstrukturen.


Integriert in ein leistungsfähiges ERP-System erleben alle Beteiligten vom Lieferanten bis zum Endverbraucher funktionierende Kooperationsvorgänge und erfreuen sich an reibungslosen Kommunikationsprozessen.



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Vier Funktionen des ERPs im Supply-Chain-Management


1. Bereitstellung einer effektiven Auftragsplanung


Ein ERP-System kann taktische und operative Planungsvorgänge bedienen. Es unterstützt die Absatz- und Distributionsplanung, hilft den Materialbedarf aufzuzeigen und gibt einen Überblick über die Produktion im Zusammenhang mit Transport und Beschaffung.


Die Verfügbarkeit von Gütern ist über Supply Chain Management Systeme jederzeit abfragbar. Ebenso die zukünftige Verfügbarkeit. Liefertermine lassen sich darauf gestützt verlässlich vorhersagen. Kommt es zu einer Bestellung, erstellt das ERP Supply Chain System in Abhängigkeit von realen Kapazitäten automatisch einen Auftrag.


Prozesse werden in Echtzeit abgebildet, sodass notwendige Entscheidungen konsequent auf verlässlichen Fakten beruhen.


2. Verwaltung von Beschaffung und Lieferung


Im Rahmen von Beschaffung mit ERP und Lieferung sorgen Automatisierungen für deutliche Zunahme der Übersichtlichkeit. Ein effizientes Verwaltungssystem funktioniert nach klar definierten Rahmenbedingungen, die sich durch entsprechende Vernetzung an Prozesspartner vermitteln lassen.


Eine gemeinschaftlich ausgerichtete Kommunikation wird möglich. Bestände und Beschaffungswege können für den Beobachter überschaubar aufbereitet nachverfolgt werden. Kommt es dabei zu widersprüchliche Anfragen, warnt das System verlässlich.


Eine derart gezielte Beschaffungspolitik führt zu einer effektiveren Bestandsverwaltung. Lagerzeiten verringern sich bei steigender Umschlagshäufigkeit. Die Materialverfügbarkeit wird eindeutig aufgezeigt, Veränderungen in Echtzeit übernommen.


3. Optimierung und Überwachung der Produktion


Achten Sie bei einem ERP Wechsel auf bereits integrierte SCM Module. Ein ERP für SCM-Aufgaben unterstützt Sie bereits ab dem Eingang der Bestellung. Es legt automatisiert Stücklisten für benötigte Artikel an und überprüft notwendige Ressourcen. Anfallende Transportdokumente werden elektronisch durch das System dokumentiert.


Die Organisation aufeinander abgestimmter Arbeitsschritte gelingt spielend. Lieferungen können verlässlich zum versprochenen Liefertermin erfolgen. Mithilfe intelligenter Software für das Supply Chain Management werden unvorhergesehen Änderungswünsche kompromisslos umsetzbar – nicht nur intern im eignen Unternehmen.


Abläufe externer Unternehmen lassen sich vernetzen und werden dann ebenso einsehbar. Auf diesem Weg lässt sich zum Beispiel die Zulieferung besser abschätzen.


4. Automatisierte Rechnungsstellung


Automatisierungsprozesse können alle denkbaren wiederkehrenden Vorgänge ersetzen. Seien es

  • Mahnungen,

  • Abrechnungen

  • oder Prüfvorgänge.

Zahllose Abläufe wiederholen sich in gleichbleibender Struktur und kosten ohne technische Unterstützung jede Menge Zeit. Sie sind nur bedingt fordernd und deshalb wenig ansprechend.


Ein echter Problemschwerpunkt, wenn man bedenkt, dass Unterforderung als klassische Fehlerquelle hochqualifizierter Mitarbeiter betrachtet werden kann. Delegieren Sie monotone Aufgaben an Ihr ERP-System, werden Kapazitäten für ansprechendere Aufgaben frei. Nehmen Sie sich entsprechend Zeit für ein gut strukturiertes ERP Customizing. Dies fördert zugleich die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter und damit deren Motivation.


Im Rahmen der Rechnungsstellung können so zudem finanzrechtliche und Datenschutztechnische Vorschriften einheitlich umgesetzt werden. Das ERP-System erstellt die Rechnung automatisch nach erfolgtem Versand und dokumentiert zudem alle damit verbundenen Lieferaktionen und Kundeninteraktionen. Zugehörige Dokumente werden ordnungsgemäß abgelegt und verwaltet.


Welche Vorteile hat ein ERP für das Supply-Chain-Management?

  • ERP-Software-Anwendungen können die kompletten Supply Chain Abläufe in Echtzeit abbilden und somit für Sie nachvollziehbar aufbereiten.

  • SCM-Systeme bedeuten eine echte Aufwertung Ihrer IT-Infrastruktur, denn mit einem solchen Tool sind Sie permanent auf dem neuesten Stand und bleiben unerwarteten Anforderungen gegenüber reaktionsfähig.

  • Automatisierungsprozesse reduzieren sowohl Betriebs- als auch Personalkosten. Vorhandene Ressourcen und Lagerkapazitäten können auf den tatsächlichen Bedarf abgestimmt werden.

  • Lieferengpässe werden automatisch zurückgemeldet und durch äquivalente Bezüge ausgeglichen.

  • Die genaue Definition von Datenformaten und Prozessabläufen führt zu validen Datensätzen, die Ihnen eine solide Entscheidungsfindung ermöglichen.

  • Defizite in der Organisationsstruktur werden zeitnah erkannt und können umgehend eliminiert werden.

  • Das System hält Ihnen konsequent wesentliche Belange Ihrer Partnerunternehmen und Lieferanten auf dem Schirm. Das Pflegen von Kontakten wird dadurch zunehmend einfacher. Kooperationen können effektiver genutzt werden.

  • Die entstehenden Daten nutzt das System direkt als Analysegrundlage für die Vorhersage kommender Entwicklungen.

  • Die Arbeit nah am Kunden wird optimiert, da Individualisierungsprozesse und Rückrufoptionen leichter umgesetzt werden können. Kundendaten können in hilfreichen Übersichten zusammengeführt werden, um eine optimale Beratung zu gewährleisten.


Entscheiden Sie sich für Munixo, besitzen Sie zudem ein zukunftsorientiertes System, sodass sich die erwähnten Komponenten auch unter wechselnden technologischen Standards weiterhin umsetzen lassen. Aktive Anpassungsvorgänge greifen derweil nicht hinderlich in laufende Prozesse ein.



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Fazit


Moderne Softwareanwendungen sind aus der Unternehmensorganisation nicht mehr wegzudenken. Die umfangreichen Einzelaspekte der Supply Chain sind in ihrer Gesamtauswirkung ohne technische Unterstützung für den menschlichen Verstand kaum greifbar. Entsprechende ERP-Module lösen diese Aufgaben jedoch spielend.


Große Datenmengen können übersichtlich strukturiert und somit für den Menschen nutzbar aufbereitet werden. Die stetige Analyse verhilft Ihnen zu einer gestärkten Kontrollposition. Ein Marktvorteil, auf den heutzutage niemand mehr verzichten kann.


FAQ


Was gehört alles zum Supply Chain Management?


Das Supply Chain Management betrachtet die komplette Versorgungskette, von der Produktpräsentation bis hin zur Auslieferung des fertigen Produktes. Produktionszyklen sollen abgebildet und dynamisch nachvollziehbar verwaltet werden.


Dabei achtet das SCM auf die bewusste Ausrichtung der Produktion an vorhandenen Kundenwünschen. Dafür muss ein hohes Maß an Flexibilität gewährleistet sein. Zudem soll möglichst ressourcenschonend und kostensparend agiert werden.


Eine wesentliche Aufgabe des ERP-Systems im Rahmen des SCM besteht in der Optimierung des Workflows, sodass die genannten Anforderungen tatsächlich umgesetzt werden können. Berücksichtigt werden außerdem Beziehungen zu Handel und Lieferanten. Nicht zuletzt werden Entsorgungs- und Wartungsprozesse thematisiert.


Was macht eine gute Supply Chain aus?


Eine gute Supply Chain stellt sich allen Beteiligten möglichst transparent dar. Sie ermöglicht ein funktionierendes Ineinandergreifen verschiedener Aspekte des Workflows. Unterbrechungen können flexibel abgefangen werden.


Vorhandene Ressourcen werden optimal genutzt, sodass Redundanzen vermieden werden können und keine unnötigen Kosten entstehen.


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